Blasenkrebsfrüherkennung

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken jedes Jahr ca. 30.000 Menschen - davon 21.000 Männer - neu an Blasenkrebs, wobei Männer häufiger als Frauen betroffen sind. Dennoch sind Kenntnisse über diese Erkrankung in der Bevölkerung kaum verbreitet, da es keine Programme zur Früherkennungsuntersuchung seitens der GKV gibt. Ein besonders hohes Blasenkrebsrisiko haben

  • Raucher (auch passiv),
  • Angestellte chemischer Berufe,
  • Schmerzmittelpatienten sowie
  • Personen mit häufigem Harndrang.

Die ersten Symptome sind eher unspezifisch und werden häufig verkannt. Häufiger Harndrang (mit und ohne Schmerzen) und sichtbares bzw. nachgewiesenes Blut im Urin sind Anzeichen einer möglichen Erkrankung, werden in der Praxis jedoch oft mit einer Blasenentzündung oder Prostataproblematik verwechselt. Die Krankheit wird folglich erst (zu) spät diagnostiziert. Eine regelmäßige Kontrolle beim Arzt kann sehr sinnvoll sein und bietet der Praxis zudem die Chance, ihren Patienten ein erweitertes Leistungsspektrum anbieten zu können. Zur verlässlichen Diagnostik wurde der BCM Blasenkrebstest - ein Screeningtest - entwickelt, mit dem innerhalb weniger Minuten ein Tumormarker und Blut im Urin nachgewiesen werden können.

 

Der BCM Blasenkrebstest im Überblick

Der Kassettentest BCM (Bladder Cancer Marker) ermöglicht dank seiner spezifischen Kombination von monoklonalen und polyklonalen Antikörpern den selektiven Nachweis in Urinproben. Der Test läuft sehr einfach ab: 2-3 Tropfen Urin werden in jede Probenöffnung gegeben, schon 9 Minuten später kann das Ergebnis abgelesen werden. Die Ergebnisse des BCM sind, unter Berücksichtigung der Ausschlusskriterien, sehr tumorspezifisch. Diese Untersuchungsmethode ist vor allem für die Erkennung eines flachen, in der Blasenspiegelung schwer zu erkennenden Tumors, von Bedeutung. Darüber hinaus hat der Patient den Vorteil der Schmerzfreiheit. Bei diesem Test handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung, die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Die Ziffer hierfür lautet 3911 (unter Medistar 3911 H3) und ist analog abrechenbar mit dem 1,15-fachen Steigerungssatz, was einem Abrechnungsbetrag von 30,16 € als ergänzende Vorsorge entspricht. Zusätzlich ist die Abrechnung der Ziffer 3517 für den Hb-Test möglich (einfacher Satz 4,08 €), einzeln angeboten können die GOÄ-Ziffern 1 bzw. 3 abgerechnet werden.

 

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